Diagnose & Behandlung

 

Symptome

Die Hausschlüssel zu verlegen oder beim Einkaufen die Kaffeebohnen zu vergessen, sind noch keine Anzeichen für eine Demenz. Treten jedoch vermehrt Symptome auf wie

  • Vergesslichkeit,
  • Schwierigkeiten beim Planen und Problemlösen,
  • Probleme bei Routineaufgaben,
  • Wortfindungsstörungen,
  • Orientierungsprobleme,
  • Verlegen von Gegenständen,
  • Wahrnehmungsstörungen

ist ein Besuch beim Hausarzt zu empfehlen. Denn je früher eine Demenz erkannt wird, desto besser lässt sie sich stabilisieren.
 

Erste Anlaufstelle: Hausarzt

Der Hausarzt macht sich in einem Gespräch ein Bild von der Situation. Eine körperliche Untersuchung und Labortests helfen, andere Ursachen für die Symptome auszuschliessen. Mittels psychometrischer Tests kann der Arzt Symptome und Verhaltensänderungen erheben und zwischen einer normalen altersbedingten Gedächtnisstörung und einer beginnenden Demenz-Erkrankung unterscheiden. Bekannte Verfahren sind der Uhrentest und der Mini-Mental-Status-Test.

Deuten die Testergebnisse auf eine Demenz-Erkrankung hin, überweist der Hausarzt den Patienten für eine genaue Abklärung meist zu einem Spezialisten oder in eine Memory Clinic.

Der Termin beim Spezialisten

Neuropsychologische Tests geben Aufschluss über die vorliegende Erkrankung. Mit Hilfe bildgebender Verfahren, wie der Computertomographie (CT), der Magnetresonanztomographie (MRI) oder dem sehr aufwändigen Einsatz der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) erlangt der Spezialist mehr Aufschluss über die Demenzform. Zudem stehen heute Hirnwasser-Untersuchungen zur Verfügung, die bereits in einer frühen Krankheitsphase Veränderungen im Nervenwasser nachweisen können.

Wir unterstützen die Forschung, damit Wissenschaftler neue Diagnoseverfahren zur Früherkennung entwickeln können.

 

Behandlung bei Diagnose Alzheimer

Eine Heilung der Alzheimer-Krankheit ist heute nicht möglich. Alzheimer-Medikamente können jedoch helfen, das Fortschreiten der Krankheit zu verzögern und Begleiterscheinungen zu lindern. Aktuell stehen zwei Wirkstoffgruppen als verschreibungspflichtige Antidementiva zur Verfügung: Acetylcholinesterase-Hemmer bei leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Krankheit und Memantine bei mittelschweren bis schweren Erkrankungen.

Je nach Stadium der Erkrankung ist es darüber hinaus sinnvoll, die Alltagskompetenzen des Betroffenen zu stärken sowie das Denk- und Erinnerungsvermögen zu aktivieren. Hierfür stehen eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten wie kognitives Training, Physiotherapie oder Musiktherapie zur Verfügung. Dadurch wird auch das Wohlbefinden Betroffener verbessert.

Wir unterstützen Forscherinnen und Forscher dabei, die Entstehung von Demenzen zu entschlüsseln, damit neue Therapie-Ansätze gegen Alzheimer gefunden werden!


Detaillierte Informationen zu Diagnose und Behandlung von Demenz-Erkrankungen sowie über die Betreuung Betroffener erhalten Sie bei Alzheimer Schweiz.

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